Reverse Engineering

Ingenieurtechnische Rückdokumentation durch Reverse Engineering.

Sind Bestandsanlagen unzureichend dokumentiert bzw. sind zwischenzeitlich durchgeführte wesentliche Änderungen in Bestandsanlagen nicht in die bestehende Dokumentation eingeflossen, kann der aktuelle Anlagenzustand durch eine ingenieurmäßige Rekonstruktion ermittelt und ausgewiesen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem anlagentechnischen Reverse Engineering.

Der Umfang eines Reverse Engineerings und der dafür zu betreibende Aufwand hängen von den berührten Fachgewerken, der erforderlichen Dokumentationsstruktur und -tiefe sowie nicht zuletzt auch von der verfügbaren Datenlage ab.

Es kann ggf. sinnvoll sein, im Reverse Engineering auf ein modernes intelligentes Datenbanksystem (z.B. für die R&I-Fließbilder) und / oder auf ein Dokumentenmanagementsystem umzuschwenken.

In jedem Fall ist eine projektkonkrete Aufgabenstellung in Abstimmung mit dem Kunden zu erarbeiten und umzusetzen. Dafür stehen bei uns im Reverse Engineering erfahrene Ingenieure und IT-Spezialisten zur Verfügung.

Unsere Leistungen im Reverse Engineering im Überblick:

  • Überprüfung / Aktualisierung bzw. Erstellung von Anlagenfließbildern in den CAD/CAE-Systemen AutoCAD, MicroStation, COMOS PID, Smartplant PID, AutoCAD Plant 3D/PID
  • Überprüfung / Aktualisierung bzw. Erstellung von Anlagenlisten (Ausrüstungen, Rohrleitungen, Sicherheitseinrichtungen, usw.)
  • Erstellung bzw. Überprüfung und Aktualisierung von Aufstellungsplänen
  • Erstellung bzw. Überprüfung und Aktualisierung von Gefahrzonen-, Fluchtwege- und Brandschutzplänen
  • 3D-Laserscan und / oder kommentierte Fotodokumentation der Anlage
  • Überarbeitung bzw. Erstellung von 3D-Anlagenmodellen als reines Störkanten- oder intelligentes Modell, auch auf Basis eines 3D-Laserscans
  • Erstellung bzw. Überprüfung und Aktualisierung von EMSR-Dokumentation
  • Festigkeitsberechnungen für Druckgeräte auf Basis von aktuellen Inspektionsergebnissen
  • Konformitätsbetrachtungen nach DGRL 2014/68/EU, MRL 2006/42/EG oder ATEX
  • SIL-Nachweise für sicherheitsrelevante MSR-Kreise
  • Nachweis der Betriebsbewährung für sicherheitsrelevante Geräte
  • Ex i-Berechnungen
  • Reorganisation sowie Pflege der Anlagenbestandsdokumentation
  • Erstellung und Einführung von Dokumentenmanagementsystemen
  • Bestandsdatenmigration in / zwischen CAE-Systemen

Über die Griesemann Gruppe

Die zur Firmengruppe gehörenden Firmen INDUREST, JBV, JBV-INDUREST, GMR und Blitzschutz Graff vereinigen nahezu alle Fachgewerke des industriellen Anlagenbaus und sind durch ein synergetisches Zusammenwirken aller Unternehmenseinheiten in der Lage, sowohl schlüsselfertige Komplettprojekte als auch betriebsnahe Einzelprojekte zu realisieren.